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Systemische Deradikalisierungsarbeit am Beispiel der Initiative HAYAT-Deutschland

Von Claudia Dantschke, Ava Linea.

Auszug:

Hayat (Türkisch und Arabisch für ‚Leben’) ist eine von der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH gegründete, deutschlandweit arbeitende Beratungsstelle für Personen (Primärbetroffene) und Angehörige von Personen (Sekundärbetroffene), die sich salafistisch radikalisieren oder sich dem militanten Jihadismus anschließen und gegebenenfalls in Konfliktregionen ausreisen. HAYAT ist auch eine Anlaufstelle für Personen, die mit dem militanten Jihadismus brechen und gewalttätige Gruppen verlassen wollen.

Die Initiative HAYAT wurde im Jahr 2011 gegründet, basierend auf den Erfahrungen der ersten Deradikaliserungs- und Ausstiegsinitiative für hochradikaliserte Neonazis: EXIT-Deutschland. Diese Initiative hat Methoden und Ansätze entwickelt, um Eltern, Familien und Freunde von radikalisierten Personen zu beraten und mit ihnen zusammen zu arbeiten, um gegebenenfalls den Radikalisierungsprozess des Angehörigen zu verhindern, zu verlangsamen oder umzukehren. Zudem werden EX-Nazis bei ihrem Ausstieg beraten und unterstützt.

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